Willkommen, in meiner Welt.

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Ich bin Mylène Nicole Alt, 55, und lebe als gebürtige Stadtzürcherin in Herisau im idyllischen Appenzellerland, so richtig auf dem Land draussen. Mit meinem Mann, und unserem rot-getigerten Kater Chilli. Hier stehen nebst den obligaten Schweizer Kühen auch Appenzeller Geissen (Ziegen) auf den Wiesen.

Als Einzelkind aufgewachsen, machte ich eine kaufmännische Lehre und zog der Liebe wegen in die Ostschweiz. Wenn ich gerade nicht optimiere und aufräume, liebe ich es, fein zu essen (danke an meine guten Gene), als Harleysozia durch die Gegend zu brausen, mich viel zu bewegen und ich tanze für mein Leben gern.

Nach Jahren als Direktionsassistentin, Marketingfachfrau, Projektleiterin und Ausbildnerin stand ich eines Morgens auf und hatte den Drang, ein Fenster zu putzen, bevor ich in die Firma fuhr, bei der ich angestellt war und die einen weltweiten Ruf der Exzellenz genoss. Wer mich besser kennt, weiss, dass ich kaum etwas mehr verabscheue als Fenster zu putzen. Was war nur mit mir los? Ich tat das, was viele Menschen tun, wenn ihnen etwas Unerfreuliches bevorsteht, sie lenken sich mit 1000 anderen (vermeintlich wichtigeren) Dingen ab. Da ich irgendwann doch zur Arbeit musste, wählte ich das kleinere Übel und putzte zuerst mal das Fenster.

Ich sass Kopf schüttelnd auf der Haustreppe und realisierte: Mylène, es ist Zeit, etwas in deinem Leben zu ändern. Und diesmal würde es ein Riesenschritt werden. Keine Ahnung wohin, doch es war buchstäblich 5 vor 12. Das fühlte ich ganz deutlich in meinem Körper. 

Und wer bin ich nun wirklich oder noch viel spannender, wer möchte ich sein? Wer werde ich sein, wenn ich mein volles Potenzial lebe? Es gibt wohl kaum einen Satz, den ich häufiger hören musste als „Sei doch mal bescheiden.“ oder „Gib‘ dich doch mal zufrieden, mit dem, was du hast.“ Auch sehr beliebt: „Andere wären glücklich, wenn sie all das hätten, was dir gehört.“ Und tatsächlich, ich war privilegiert, von aussen betrachtet fehlte mir nie etwas. Doch ich suchte nicht nach dem noch schnelleren Auto, der grösseren Wohnung oder dem Job, der mehr Prestige und Geld bringt.

Meine Seele suchte nach ganz etwas anderem: Meiner Herzenaufgabe, die mich glücklich macht, immer und immer wieder. Die ich auch tun würde, selbst wenn ich diese Woche den Lotto-Jackpot knacke. Ok, vielleicht gönne ich mir erst ein halbes Jahr Weltreise mit meinem Mann. 🙂 

Im Jahr 2009 – mit 45 Jahren – machte ich mich selbständig als Online Aufräum- und MentalCoach. Und ich liebe meine Passion bis heute über alles.

 

Unbenannt