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Ich hab‘ da ein bisschen eine schräge Theorie.

Bild könnte enthalten: 1 Person, sitzt, Tisch und Innenbereich

Und zwar es gibt da diesen blöden Witz vom Mann, der zum Arzt geht, weil er immer furzen muss. Der Arzt gibt ihm Tabletten mit. Er kommt eine Woche später wieder und der Arzt fragt ihn, wie es mit dem Furzen sei. Er sagt: „Ich furze immer noch, aber es stört mich nicht mehr.“

Ich fand den Witz immer ziemlich platt und ziemlich doof – und natürlich ist die Tablette eine Symptombekämpfung und nicht das, was ich möchte und auch nicht das, was ich mir für dich wünsche. Doch es zeigt sehr schön, es gibt immer mehrere Möglichkeiten, wie du auf etwas schauen kannst. Stell‘ dir vor, du sitzt zuhause und hättest liebend gerne aufgeräumt. Nun hast du verschiedene Möglichkeiten: Entweder du beginnst jetzt gleich mit Aufräumen, möglicherweise musst du aber gerade zur Arbeit und das Timing passt nicht so. Dort vergisst du dann vermutlich, dass es zu Hause gerade nicht so toll aussiehst, doch spätestens, wenn du am Abend wieder reinkommst, fällt es wieder über dich herein, das Gerümpel. Du ärgerst dich über dich, über die Sachen, die rum liegen. Vielleicht über Menschen, die mit dir wohnen und auch nicht gerade eine grosse Hilfe sind, bei der Erreichung deines Ziels, Ordnung zu schaffen. 

Jetzt gibt es zwei Ebenen: Das was physisch herumliegt, die Kleider, das Frühstücksgeschirr, die Papierberge. Das ist für den Moment einfach mal da, das kannst du nicht weg zaubern – und ich leider auch noch nicht. Es gibt aber noch eine andere Dimension, es gibt noch die Dimension, wie du darüber denkst, dass die Situation ist, wie du sie bewertest, beurteilst. Und es geht jetzt nicht darum, dass du Gerümpel anhäufst, bis du zum Messie wirst und es dich nicht mehr stört, es geht viel mehr darum, dass du dich nicht auf diesen beiden Ebenen gleichzeitig zur Schnecke machst, nämlich zum einen, weil du’s ja immer noch nicht erledigt hast, weil es nicht länger hingehalten hat seit dem letztem Mal – und dich dann zusätzlich auf der gedanklichen Ebene beschimpfst. Das macht die Situation nur noch schlimmer und entfernt das Gerümpel in keinster Weise. Es häuft sogar noch mehr Gerümpel an, nämlich in deinem Kopf. In dem, wie du über dich denkst und das Gefährliche daran ist egal, ob du am Morgen aufstehst und dir im Spiegel sagst „Ich bin der wundervollste Mensch auf diesem Planeten!“ oder „Ich bin der grösste Loser auf der ganzen Welt!“, dein Unterbewusstsein glaubt dir beides und es wird dafür sorgen, dass du nicht mehr in die Situation kommst, die sich so schlecht für dich anfühlt.

Und das ist dann quasi doppelt tricky, denn zum einen verhindert es, dass du weiter versuchst aufzuräumen, weil dir das schlechte Gefühle macht, da hast du  immer so schlechte Laune – und das will ja will dein System nicht und versucht, dich zu schützen. Alles, was du glaubst, ist wahr! Wenn du glaubst, dass du es nicht schaffst, bringst du es irgendwann wirklich nicht mehr auf die Reihe. Und dein Selbstwert sinkt immer weiter, bis du auch andere Dinge nicht mehr so gut hinkriegst, wie du es von dir gewohnt warst. Und so ziehst du immer mehr unerfreuliche Situationen, Gespräche in dein Leben. Und genau so, wie du dir das reingezogen hast, kannst du es auch wegmanifestieren. 

Das ist es, was ich meine, mit dem Aufräumen im Kopf. Wenn du das, was sich in deiner Wohnung aktuell zeigt, einfach mal annehmen kannst, als Status Quo, und dich nicht dafür zu verurteilen brauchst, dass es so und (noch) nicht anders ist – und gleichzeitig schauen darfst, auf welchem Weg du die Situation verändern könntest, damit es längerfristig besser wird.

Eine Option ist, du holst dir Unterstützung, die andere Möglichkeit ist, du versuchst es weiter alleine, wobei die Erfahrung ist, dass deine Programmierungen halt wirklich so stark und negativ sind, dass sie einfach gar nichts anderes zulassen, als das, was dich da hin gebracht hast, wo du in diesem Moment mit dem Thema Aufräumen gerade stehst – und dem entsprechenden Resultat, das du nicht magst.

Wenn du dir 100 x mal sagst „Ich bin unfähig!“ und einmal einen guten Moment hast und dir sagst: „Jupie, ich schaffe Aufräumen mit Leichtigkeit“, dann wird es nicht viel bewirken – und das ist genau der Wendepunkt beim Coaching, wenn du jemanden an deiner Seite hast, der dich immer wieder daran erinnert, welches Denken dich weiterbringt, welches Denken dich deinem Ziel näher bringt, dann wirst du mit absoluter Sicherheit die lähmenden Gedanken in deinem Unterbewusstsein überschreiben mit neuen und förderlichen Gedanken, auch wenn sie dort schon jahrzehntelang hausen. Du brauchst sie nicht aktiv zu suchen, du brauchst sie nicht zu löschen oder was auch immer, sondern du überschreibst sie einfach. Wie gesagt, dein  Unterbewusstsein glaubt dir alles. Und es widerspricht dir (leider) nicht à la „gestern hast du was ganz anderes erzählt!“ – Und genau hier liegt die grosse Chance, die das Aufräumen viel leichter macht, als das, was du schon so lange kennst.

Und das Coolste daran: Wenn du das mal verstanden und verinnerlicht hast, kannst du es auf alle Lebensbereiche anwenden: den Job, für die Beziehung (oder die, welche du dir wünschst), mit den Kindern, für deine Gesundheit, für deine Ziele, die du sonst im Leben hast und die noch grösser werden dürfen.

Hast du Lust, das auszuprobieren? Sagst, du, jetzt muss was Neues her? Ich habe einfach keinen Bock mehr auf den alten Schmäh, dann melde dich bei mir. Und wieso sollte heute nicht genau der Tag sein, an dem du beschliesst: Jawohl, ich investiere jetzt endlich in mich, weil ich ein anderes Leben will, ein ein leichteres Leben, eines voller Klarheit und Übersicht. Und weil ich damit auch meinem Umfeld eine Freude mache und die Menschen, von denen ich täglich umgeben bin, davon profitieren, ohne dass ich in ihnen aktiv davon erzähle, weil sie sich in meinem Energiefeld befinden. Und ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, ich staune täglich, was sich in unserer Beziehung tut, ohne dass ich missioniere. Die Energie fliesst auch so. Die Menschen werden dich für deine neue Ausstrahlung lieben und du wirst sie anziehen wie ein Magnet. Sei mutig, steh‘ für dich ein und gehe den Schritt!

Ich bin da und erwarte dich.