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Warum es völlig ausreicht, dein Denken zu entrümpeln.

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Aufräumen kann doch nicht so einfach sein, denkst du gerade? Genau das fasziniert mich so daran. 

Der Grundgedanke ist, dass alles erst einmal einfach ist, nicht gut, nicht schlecht, nicht richtig, nicht falsch. Erst unsere Bewertung/unser Urteil macht es dazu, verleiht ihm eine positive oder negative Färbung, die es gemäss unserer Herkunft und unserer Erfahrung hat.

Je mehr du dich gegen das, was ist, also auch gegen deine Unordnung, auflehnst, desto mehr bist du im Kampfmodus und willst es bewältigen, weg davon, flüchten, aussteigen, es hinter dir lassen. Wenn dir das nicht gelingt, ist der Frust doppelt gross – und du strengst dich an, es wenigstens einigermassen in den Griff zu kriegen. Und du merkst bereits an den Worten (in den Griff kriegen, bewältigen), wie viel aggressive Energie da drin ist. Das macht eng, will festhalten, hinter sich lassen.

Angenommen, du hast eine Unordnung zuhause, und das ziemlich flächendeckend, und du schaust sie dir einfach mal an. Sie ist einfach mal da. Und du nimmst sie an, ohne dich dafür zu verurteilen. Und schaust, was ist der Vorteil daran, wofür dient sie dir, was hast du davon? Vielleicht findest du einige, mehrere oder gar die besagten 50. Diese Fragen scheinen erstmal etwas schräg und nicht zielführend zu sein. Die Idee ist nicht, dass es so bleiben soll, sondern es ist einfach mal nur der aktuelle Stand.

Und es ist das, was du dir zu 100 % erschaffen hast, auch wenn du das vielleicht nicht glauben magst. Wichtig ist, die Verantwortung für das, was ist, zu übernehmen. Die unbewussten Programmierungen, die in dir ablaufen, haben dafür gesorgt, dass du vielleicht ganz was anderes gemacht hast als du dir vorgenommen hattest. Und wenn du neue Ergebnisse möchtest, brauchst du dein neues Denken. Das hört sich jetzt sehr gross an, ist es überhaupt nicht. Gross ist einzig die Dimension, die dein Leben erreichen kann, wenn du es konsequent tust. Und genau das schauen wir miteinander an.

Es reicht nicht, von dem zu träumen, was du möchtest, es braucht auch schonungslose Ehrlichkeit zu dem, was gerade jetzt ist. Wie dein Leben aussieht. Und daran ist nichts schlimm. Es ist einfach …